Das Internet als Betriebssystem: Browser vs. Apps

am Donnerstag, 22. Oktober 2009
 
Werden Browser unsere heutigen Betriebsysteme ersetzen?
Für Christoph Elzer ist sicher, dass der Internetgigant Google den Markt der Betriebsysteme erobern will. Der Webbrowser Chrome, sei erst der Anfang hin zu einem Chrome OS, das die Nutzung von Office und Multimediaanwendungen direkt im Browser ermöglicht. Doch ist dies der einzige Trend? Der Einwurf von Michael Praetorius scheint korrekt.
 
Werden Online-Apps den Webbrowser ersetzen?
Bei seiner Markteinführung proklamierte Apple noch das Ende der installierbaren mobilen Applikationen und setzte voll auf seinen mobilen Webbrowser, Safari. Genau das Gegenteil traf jedoch ein. Mit dem iPhone erlebten mobile Apps ihre bisher größte Durchdringung und eine schnelle Wiedergeburt. Spiele, Officeprogramme, Bildbearbeitung und sogar der Zugriff auf Social Networks wie Facebook, Myspace und den Microbloggingdienst Twitter sind millionenfach als iPhone App heruntergeladen worden.
 
Mobile Apps soweit das Auge reicht?
Auch für Michael Reuter zeichnet sich ein Trend zu immer mehr Online-Anwendungen ab, die direkt auf einem Mobiltelefon aber auch Notebook oder Desktop-Computer installiert werden. Ein gutes Beispiel dafür sind iPhone Apps, die in exakter Weise auch zurück auf den PC finden, wie die Twitter-Anwendung Tweetdeck. Softwareumgebungen wie Adobe Air spielen dabei eine wichtige Rolle.

 
Die Spreerunde aus Berlin und die Isarrunde in München sind Talkrunden Berliner und Münchner Medienschaffender über den Einfluss digitaler Entwicklungen auf unser tägliches Leben. 

Veranstaltungstipp: Die Local Web Conference 2012

Das Web wird sozial und lokal. Wie verändert dies Geschäftsmodelle und den Werbemarkt. In Nürnberg findet dazu am 7.Februar 2012 die zweite Local Web Conference statt. Von der Isarrunde und der Spreerunde sind Michael Praetorius und Ansgar Mayer auf der Conference.

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Twitterperlen

"Nachdem man sich bei Apple die letzte @isarrunde http://t.co/fb9LX1Hj angesehen hat, macht man jetzt auch in Gesten http://t.co/eCAFoQU6" von @michaelreuter