Das Social Web als Leitmedium
am Mittwoch, 11. November 2009
Andreas Grieß hat neulich in seinem Spiegel Online Artikel über digitale Parallelgesellschaften geschrieben. Eigentlich beschäftige sich das Web 2.0 in erster Linie mit sich selbst und sei nicht im Mainstream angekommen. Blogs würden von Bloggern gelesen, Tweets gingen um Themen im social Web. Die eine Plattform berichte darüber, wenn die andere Plattform im social Web down sei.
Nun mag in der Kritik des Selbstbezugs der Bloggosphäre und den recherchierten Zahlen von Andreas Grieß viel Wahres dran sein. Dennoch möchte ich eine kleine Analyse dagegen setzen und damit belegen, dass Social Media längst im Mainstream angekommen ist: Das Suchvolumen bei Google. Sieht man sich den Verlauf an, was Menschen bei Google suchen, so haben die Plattformen Facebook und YouTube bereits Ende 2007 mehr weltweite Suchanfragen verursacht als Porno im Web.
Spiegel Online erreichte bereits im Herbst 2009 monatlich eine Million Klicks auf sein Online-Angebot über Twitter, jede vierte Pageimpression Weltweit entsteht innerhalb der Wände von Facebook. Bei durchaus großen US-Onlinemagazinen erreicht der Anteil von Twitter und Facebook als Website-Referrer mittlerweile Spitzen von bis zu 40 Prozent. Bei vielen Websites liegt der Anteil der Besucher, die über Suchmaschinen wie Google kommen bei 40-70 Prozent.
Die Pflege des eigenen Contents in sozialen Netzwerken ist ein wichter Teil der SEO-Strategie, meint Michael Reuter. Was derzeit noch hohe Mitarbeiter Ressourcen bindet, könnte bald aber vielleicht schon mehr Besucher auf den gewünschten Websites verteilen als bisher Suchmaschinen.
Zudem haben soziale Netzwerke als Leitmedien einen oft größeren Einfluss auf das Leseverhalten als die Startseite so mancher Online-Magazine, meint Michael Praetorius. Digital Natives suchen nicht mehr nach den News, die News finden zu den Personen, so auch eine These des Autors Jeff Jarvis, der auf den Münchner Medientagen seine Keynote zum Wandel der Print- aber auch Online-Branche hielt. Laut Christoph Elzer war dies auch früher schon so, ob bei einer ausgerissenen Zeitungsseite oder dem morgendlichen Bürotalk.
Nun mag in der Kritik des Selbstbezugs der Bloggosphäre und den recherchierten Zahlen von Andreas Grieß viel Wahres dran sein. Dennoch möchte ich eine kleine Analyse dagegen setzen und damit belegen, dass Social Media längst im Mainstream angekommen ist: Das Suchvolumen bei Google. Sieht man sich den Verlauf an, was Menschen bei Google suchen, so haben die Plattformen Facebook und YouTube bereits Ende 2007 mehr weltweite Suchanfragen verursacht als Porno im Web.
Spiegel Online erreichte bereits im Herbst 2009 monatlich eine Million Klicks auf sein Online-Angebot über Twitter, jede vierte Pageimpression Weltweit entsteht innerhalb der Wände von Facebook. Bei durchaus großen US-Onlinemagazinen erreicht der Anteil von Twitter und Facebook als Website-Referrer mittlerweile Spitzen von bis zu 40 Prozent. Bei vielen Websites liegt der Anteil der Besucher, die über Suchmaschinen wie Google kommen bei 40-70 Prozent.
Die Pflege des eigenen Contents in sozialen Netzwerken ist ein wichter Teil der SEO-Strategie, meint Michael Reuter. Was derzeit noch hohe Mitarbeiter Ressourcen bindet, könnte bald aber vielleicht schon mehr Besucher auf den gewünschten Websites verteilen als bisher Suchmaschinen.
Zudem haben soziale Netzwerke als Leitmedien einen oft größeren Einfluss auf das Leseverhalten als die Startseite so mancher Online-Magazine, meint Michael Praetorius. Digital Natives suchen nicht mehr nach den News, die News finden zu den Personen, so auch eine These des Autors Jeff Jarvis, der auf den Münchner Medientagen seine Keynote zum Wandel der Print- aber auch Online-Branche hielt. Laut Christoph Elzer war dies auch früher schon so, ob bei einer ausgerissenen Zeitungsseite oder dem morgendlichen Bürotalk.
Die Spreerunde aus Berlin und die Isarrunde in München sind Talkrunden Berliner und Münchner Medienschaffender über den Einfluss digitaler Entwicklungen auf unser tägliches Leben.
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Was wir uns ansehen
Veranstaltungstipp: Die Local Web Conference 2012
Das Web wird sozial und lokal. Wie verändert dies Geschäftsmodelle und den Werbemarkt. In Nürnberg findet dazu am 7.Februar 2012 die zweite Local Web Conference statt. Von der Isarrunde und der Spreerunde sind Michael Praetorius und Ansgar Mayer auf der Conference.
mehr →Twitterperlen
"Nachdem man sich bei Apple die letzte @isarrunde http://t.co/fb9LX1Hj angesehen hat, macht man jetzt auch in Gesten http://t.co/eCAFoQU6" von
@michaelreuter








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