Social Banking

eingetragen vor 4 Monaten von

In dieser Folge der Isarrunde sprechen Michael Reuter, Michael Praetorius und Christoph Elzer über die Monetarisierung ihrer Kontakte in sozialen Netzwerken. Sagen Freundschafts- und Geschäftsverbindungen in sozialen Netzwerken etwas über die Kreditwürdigkeit aus? Welche Bedeutung hat Peer-to-Peer-Banking? 

Apropos Geld: Wir freuen uns jederzeit über Spenden zur Unterstützung unserer Videoproduktion (Siehe Making Of). Dies ist übrigens die letzte Aufzeichnung aus der Münchner Aroma Kaffeebar. Wir sagen Danke für die großartige Zeit, in der wir dort 34 Folgen der Isarrunde aufgezeichnet haben. Nun machen wir eine kurze Drehpause und melden uns aus einer neuen Lokalität im Juni zurück. Wohin es geht, ist noch eine Überraschung.

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Kommentare zu “Social Banking”

  • von Boris Janek

    Hallo,

    interessante Diskussion. Habe diese direkt mal in meinen Blog www.finance20.de mit aufgenommen.

    http://electrouncle.wordpress.com/2010/05/27/die-isarrunde-diskutiert-uber-social-banking/

    @electrouncle

  • von Kröner

    Vorab: Ich habe mit großem Interesse diese Diskussion angesehen und finde es geradezu sensationell, dass der Themenkreis "Geld/Banking" diskutiert wird. Dies finde ich gut, weil das Thema GELD uns alle in Zukunft eher mehr als weniger beschäftigen wird. Als Mitgestalter einer Bank, die sich sehr stark den Social Media Wirkmechanismen verschrieben hat, habe ich die Diskussion bzgl. des Profils natürlich sehr interessiert verfolgt. Nun, abgesehen davon, dass Kredit geben und nehmen nur eine Art des "Bankings" ist und bei weitem mehr Finanzdienstleistungen den "social media" Wirkmechanismen unterworfen werden können, ist das Thema PROFIL im social Media Kontext natürlich ein sehr wichtiges. Ob es eine Bank ist, die die Anzahl und Güte der Kontakte bewertet und beurteilt, das wage ich dabei zu bezweifeln. Zu subjektiv fällt dabei die Einschätzung aus. Zu leicht wäre aus Sicht der Bank mißbrauch zu betreiben. Aber, eines ist für uns hier bei der FIDOR Bank absolut klar: Das social media (gesamt)profil eines users wird im peer-to-peer kontext sicherlich eine zunehmende rolle spielen. Man sollte sich da durchaus überlegen, was man da einstellt und was man lieber läßt. Vor allen Dingen wenn es denn dann darum geht, dass man ein peer-to-peer Banking angebot wahrnehmen möchte in alternative zur bank. Warum sollte das eine bank peer to peer anbieten? weil der User so die FREIHEIT hat zu entscheiden, ob er 10.000 von der bank zu x% zins haben will, oder 500 Euro überzieht zu 12% oder 200 Euro von Freunden zu y% kurzfristig bezieht. Es schafft einfach Alternativen, Freiheit, Möglichkeiten.... All das fällt mir spontan zu der eben gesehenen Diskussion ein. Es gäbe aber sicherlich noch vieles mehr zu besprechen. SPANNENDES THEMA! Klasse, dass Ihr Euch da dran gemacht habt! mk

  • von Carsten

    Netzwerke sind ja nicht immer stringent aufgebaut. Man kommt teilweise recht leicht an gute Kontaktnamen, ohne daß jemand genau nachfragt, worin denn eigentlich die genaue Verbindung besteht. Es gibt viele Kontaktjäger, die so durch die Netzwerke streunen und alles einfangen, was nmicht schnell genug auf "ignorieren" klicken kann. Andere sind nur darauf aus, daß sie möglichst schnell hohe Kontaktzahlen in ihrem Profil angezeigt bekommen. Alle diese verbindungen versprechen auf dem Papier eine vierlleicht gediegene Konstellation, die aber komplett hohl ist. Eine Referenz sind derlei KOntakte nicht, schon gar nicht für Geldgeschaäfte.

    Zudem interessiert Geldgeber immer die Haftungsfrage. Wer kommt für das Geld auf, das ich vergebe. Anonym zu vergeben, ohne zu wissen, wer dahinter steckt, ist utopisch. Irgendein Versprechen muß schon dahinter stehen. ich sehe für den Bereich socialbanking keine allzu großen Perspektiven, höchstens für ganz konkrete Projekte, die zur Finanzierung Fundraising betreiben.

  • von INVESTTOR

    Klasse Thema! Wobei unter Banking ja auch der Anlagebereich subsummiert werden kann. Hier stellt sich dann womöglich eher die Frage, ob ich bei einem Ansatz "Gemeinsam erfolgreicher Geld anlegen" nicht anhand der Profile bereits erkennen kann, welche meiner Kontakte sich in einer bestimmten Branche/Sektor besonders gut auskennen sollten. Der Netzwerk-Gedanke muss also nicht zwangsläufig bei Peer-to-Peer lending enden. www.investtor.de

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