3D Drucker verändert die Welt
Die nächste Industrierevolution
am Montag, 8. Oktober 2012
Tags:
Urheberrecht, Internet der Dinge

Die dreidimensionale Raubkopie
Die Zukunft des Urheberrechts ist derzeit völlig offen. Während neue Gesetzentwürfe und Ideen exisiteren wie küftig das Urheberrecht von Texten, Musik oder Filmen in digitalen Plattformen behandelt werden soll, steht eine der größten Veränderungen im Umgang mit dem Urheberrecht noch bevor. 3D-Drucker könnten die nächste Industrierevolution auslösen und Produktionsprozesse von den Fabriken in die eigenen vier Wände verlagern.
Vom Architekturbüro in das private Bastelzimmer
3D-Drucker sind Geräte, die ähnlich einem handelsüblichen Laser- oder Tintenstrahldrucker eine Information als Input bekommen und ein Produkt ausspucken. Im Unterschied zum Drucker, den jeder im Büro oder zuhause stehen hat, wirft der 3D-Drucker allerdings - wie der Name verheisst - ein dreidimensionales Produkt aus. Auch wird er nicht mit Tinte gespeist, sondern mit denjenigen Materialien in flüssiger Form, die zur Herstellung der anvisierten Produkte vonnöten sind. Als bekannte Beispiele dienen Musikinstrumente wie Geigen oder ganze Autokarossen, die bereits gedruckt wurden.
Die Adidas Sneaker oder Louis Vuitton Handtasche selbst drucken
3D-Printing bedeutet eine Revolution: unschwer kann man sich vorstellen, welches Potential in einem Verfahren steckt, dass bald jedermann die Herstellung von Objekten ermöglicht. Warum nicht die gesamte Wohnzimmereinrichtung drucken? Und wenn dies so ist: wie steht es dann um Brands? Wie gehen Markenhersteller damit um, dass sich grundsätzlich jeder seine Adidas Sneaker oder Louis Vuitton Handtasche selbst drucken kann?
Schreib einen Kommentar
Die nächste IndustrierevolutionAnzeige
Video aus der Isarrunde & Spreerunde
Lesenswert bei Twitter
"Übrigens, ich habe über mein digitales Testament nachgedacht und mich gegen komplizierte Verfügungen entschieden. http://t.co/Q6utRQZpTp" von
@IlseMohr












watch?v=pQHnMj6dxj4
Hier werden die Werkzeuge zuerst mit einer Art Laserscanner gescannt, dann mittels CAD verarbeitet und dann gedruckt.
Und das Video ist garnicht mal so neu ;-)
Derzeit sind die günstigen Geräte noch nicht so hochwertig, dass der "einfache" Anwender damit klarkommt. Ich habe daran gearbeitet einen einfachen Scanner zu bauen -> Idee war es einen 3D-Kopierer zu bekommen.
Bis Geräte eine entsprechende Qualität erreichen sollte die Industrie Geschäftsmodelle bereit haben. Die Buch-Verlage haben es ja auch von mp3 & Co gelernt und es geschafft...